Die Geschichte der Seychellen

Die vielseitige Geschichte der Seychellen

Nun, bevor die Seychellen eine eigene Republik wurden, wie sie jetzt sind, mussten sie eine enorme Entwicklung und Veränderung mitmachen. Die Seychellen gehören zu Afrika und bilden den kleinsten Afrikanischen Staat. Vermutlich wurden die Seychellen schon als Handelsort von arabischen Geschäftsleuten besucht wurden, lange, bevor Europäer die Inselkolonie entdeckt hatten. Hierfür gibt es aber keine eindeutigen Beweise.

Entdeckung der Seychellen

Erstmals 1502 wurde die Entdeckung der Inseln urkundlich erwähnt. Damals hatte der Portugiese Vasco da Gamma Kurs auf die Inselgruppe genommen. Bis zum Jahr 1756 nahm keiner wirklich den Angriff auf, die Inseln in Besitz zu nehmen. Erst im Jahre 1756 gehörten die Inseln zumindest formell zur französischen Republik. Daher hat die Inselgruppe auch ihren Namen. Sie wurden nach dem französischen Finanzminister Jean Moreau de Séchelles benannt. Allerdings erst 14 Jahre später wurde die Insel von den Franzosen tatsächlich in Besitz genommen. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts begann ein erbitterter Kampf um die Inseln zwischen den Franzosen und den Briten. Hierbei wechselte der Besitz siebenmal hin und her.

Franzosen & Briten

Im Jahre 1811 eroberten die Briten die Inseln, und gründeten die Hauptstadt Victoria auf der Insel Mahé. Damals gehörten die Seychellen noch zusammen mit der Insel Mauritius, von der sie 1903 als eigenständige Kron-Kolonie getrennt wurden. Von da an nannte sich die Inselgruppe Britische Kronkolonie Seychellen. Ab dem Jahr 1974 begannen die mächtigen Männer der Seychellen, um die Unabhängigkeit der Inseln zu kämpfen. Sie vertraten auf britischen Versammlungen immer und immer wieder den Wunsch, eine eigenständige Kolonie zu werden. Lange wurde diesem Wunsch abgesagt. Erst im Jahre 1976 erkannten die Briten offiziell die Abkapselung der Seychellen aus ihren Händen an. Somit errang der Inselstaat die Form der eigenen Republik. Seit dem Jahr 1976 sind die Seychellen nun eine eigene Republik.

Präsident der Seychellen

Seit dem ersten April 2004 ist Alix Michel das Staatsoberhaupt und Präsident der Seychellen. Hier hat sich längst, wie in den meisten anderen afrikanischen Staaten das Recht auf Mehrparteienwahlen durchgesetzt. Der Einparteienstaat fand seit 1974 erstmals wieder im Jahr 1993 statt, und hat sich bis heute gehalten.

Die Seychellen machten einen enormen Entwicklungssprung was die Herrschaft der Inseln betrifft. Bis heute können die Seychellen und deren Bewohner auf eine große Geschichte mit vielen wechselnden Herrschern zurückblicken. Seit 1903 hatten die Seychellen 20 Staatsoberhäupter, die zwischen britischer und französischer Herkunft hin und her pendelten.

Doch welche Regierungsform auch immer auf den Seychellen vorherrscht, es wird immer eine unsagbar schöne Urlaubsregion bleiben. Hier findet man zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die auf die britische und französische Geschichte hinweisen.